Freiwillig nach Frankreich

Das französische Pendant zum FSJ ist das Service Civique, aber im Gegensatz zu Deutschland zentral von Paris aus gesteuert und finanziert (die 460€ Vergütung werden von hier aus ausgezahlt, wenn nicht rechtzeitig dann im Nachhinein für alle Monate ab Vertragsbeginn) Dauer ist 6-12 Monate und 24h/Woche. Mann kann sich auf der dazugehörigen Seite anmelden und sich gleich für Missionen, die einen interessieren bewerben. Die Bewerbung erfolgt direkt auf der Internetseite. Voraussetzung ist ein Alter von 16-25 Jahren bei Antritt und entweder eine EU-Staatb¨rgerschaft oder ein entsprechender Aufenhaltstitel. Deutsch-Französisch kann man sich auch bei deutschen Vereinen bewerben, die als Entsendeorganisation fungieren und selbst Franzosen bei sich aufnehmen. Der Vorteil dabei sind die 3 Seminare, die vom OFAJ finanziert werden, aus der gleichbleibenden Gruppe von 50:50 französischen und deutschen Freiwilligen, wobei man sich beim Eingangsseminar gegenseitig kennenlernt und in Tandems in die Partnersprache (zurück)findet. Wenn man nicht in eine feste Wohn oder Ernährungsstruktur kommt, oder die Aufnahmeorganisation andere Leistungen zur Verfügung stellt, dann zahlt sie unter Umständen noch einen weiter Betrag von 106,31€. In den genannten Fällen kommen einige administrative Angelegenheiten auf einen zu: staatliche Sozialversicherung, evtl private zusatzversicherung (frz. gesetz; KV deckt nicht alles ab, funktioniert aber nach einem teilweisen R¨ckerstattungsprinzip), Wohnung finden,Hausratsversicherung,Garantie, Kaution, Bankkonto eröffnen (so schnell wie möglich, weil Vorraussetzung für Vertragsunterzeichung) Was ich erst kurz vor Beginn des Freiwilligendienstes erfahren habe: Man hat Recht auf Wohngeld! Es wird zwar erst ab dem 2. Wohnmonat und häufig ebenfalls mit Verzögerung ausgezahlt, aber dafür dann nicht wenig. Als Geringverdiener in einer Stadt hat man evtl noch andere Vergünstigungen. Frewillige, die gerne in den Schulbereich gehen möchten empfehle ich Missionen mit „accomagnement scolaire“ im Namen oder das komplett vom OFAJ organisierte Schulvolontariat, dass ähnlich dem im Vereinswesen mit Seminaren begleitet wird, aber weniger administrative und organisatorische Selbständigkeit am Anfang des Dienstes erfordert, weil einiges vororganisiert ist. Beim Freiwilligendienst an Schulen ist die Voraussetzung ein Französischniveau im Bereich von B1 und überzeugungstalent. Die Bewerbungsfrist ist bis Ende März und Beginn ist im darauffolgenden September. 25 Plätze davon  nicht wenige Berufschulen – Bewerber etwa 80-100 jährlich. Keine Vorqualifikation erforderlich. Mit Vorqualifikation, hauptsächlich an Lehramtstudierende mit Französisch oder anderen Kombinationen, gerne auch Bachelorabsolventen, richtet sich das Fremdsprachenassitenzprogramm – Bewerbungen von Deutschen gehen an die Ansprechpartnerin bei der Kultusministerkonferenz. Ein Blick auf die OFAJ-Internetseiten lohnt sich auch hier. Absolventen mit StEx in der Tasche sei der DAAD und Auslandsschuldienst ans Herz gelegt. Bei’m EVS (go4europe) immer ein Auge darauf richten, ob ihr es euch auch leisten könnt, selbes gilt fr einen Freiwilligendienst mit Aktion Sühnezeichen Friedensdienste- TOP Organisation- erwartet aber, dass man sich einen Spenderkreis zusammenstellt. Mit der Organisation wäre ich auch gerne nach Israel gegenagen allerdings fände ich es einfach dreist Menschen um Geld anzubetteln, vor allem weil in meinem Umfeld keine über Summen verfügt.

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