Zeitgedacht.

Gestern war ich auf einer Zeitzeugenveranstaltung. Die Zeitzeugin ist 93 alt und lebt in den USA, ein riesiger Hörsaal hat mit der Dame geskypet (englisch)…anschließend wurde ein kleiner Ausschnitt aus einem Interview (russisch) gezeigt. Leider wurde beides simultangedolmetscht und die Dame wurde bei ihrem Vortrag ständig unterbrochen, was ich leicht respektlos fand (oder Zumindest den Stil in dem das passierte) und der russische Originalton im Interview wurde so leise wie möglich gedreht…hätte ich tatsächlich gerne gehört.
Heute habe ich nach der Arbeit ein Paar Stolpersteine geputzt (mit der grünen Schwammseite) geschrubbt und bin leider nicht ganz fertig geworden, weil ich eine Erkältung ausbrüte.
Bin in letzter Zeit zu oft/schnell von kalten zu warmen Räumen gewechselt…mal im warmen Daunenmantel zur U-Bahn rennen,im Bus Jacke ausziehen und dann beim Umsteigen draussen ohne warten…mal
Der Dreck saß ziemlich fest und meine Kraft hat nur für ein Paar Steine gereicht. Einen gewissen Unterschied kann man dankenswerter Weise dann doch noch zwischen ungeputzten und geputzten Steinen erkennen ;0)
Jedem, der auch vorhat eine größere Menge an Steinen zu putzen, möchte ich raten sich ein Kniesofa (Röllchenisomatte) anzuschaffen…ich hatte keins und hatt am Ende auch entsprechend weiche Knie vom ständigen in der Hocke kraxeln.

Was mich Veranstaltungen zur Reichspogromnacht immer wieder lehren: Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen beruflich etwas zu tun, wo die Möglichkeiten gering sind auf die Erinnerungskultur einfluss zu nehmen.

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